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Ziel & Aufgaben

1. Verbesserung der Tiergesundheit

Das Ansteigen der Bestandsgrößen führt zusammen mit Leistungssteigerungen zum Teil zu höherer Krankheitsanfälligkeit. Im Tiergesundheitsdienst wird der Krankheitsvorbeuge vermehrt Aufmerksamkeit beigemessen. Dadurch soll die Arzneimittelanwendung reduziert und Totalausfälle so weit wie möglich vermieden werden. Weiters bezweckt der Tiergesundheitsdienst durch systematische, prophylaktische und therapeutische Maßnahmen die Gesundheit der für die Lebensmittelerzeugung bestimmten Tiere zu erhalten. Schließlich sollen Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit, der einwandfreien Beschaffenheit und einer hohen Qualität von Lebensmitteln tierischer Herkunft zur Erzielung eines bestmöglichen Verbraucherschutzes gesetzt werden.

2. Der Tiergesundheitsdienst - ein Instrument für ein Qualitätssicherungsprogramm
    • Nach den Richtlinien der gemeinsamen EU Agrarpolitik (GAP Reform 2003) werden Förderungen zukünftig an die Einhaltung von Standards in den Bereichen Umwelt, Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit und Tierschutz („Cross Compliance“) gebunden.
    • Auch in der EU Verordnung 178/2002 sind Grundsätze für die Primärproduktion (Erzeugung, Aufzucht oder Anbau von Primärprodukten einschließlich Ernten, Melken und landwirtschaftlicher Nutztierproduktion vor dem Schlachten) enthalten, die ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit gewährleisten.
    • Das QS-Programm wird im TGD durch die Einführung von Betriebserhebungen umgesetzt. Ziele dabei sind die Umsetzung der Dokumentation, sowie Fehleranalyse, Fehlerbewertung, Fehlerbeseitigung, wie sie auch in den verschiedenen Richtlinien enthalten sind.
    • Derzeit fordern das AMA Gütesiegel und verschiedene Markenfleischprogramme (z.B. Grauviehalmochs) die Teilnahme am TGD. In Zukunft werden noch eine Reihe anderer Qualitätsprogramme dazukommen.

3. Der TGD sorgt für ordnungsgemäßen Arzneimitteleinsatz
    • Im Rahmen des TGD darf der Tierhalter unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben in die Anwendung von Tierarzneimitteln eingebunden werden.
    • Der Tierarzt darf dem Tierhalter im Rahmen des Tiergesundheits-dienstes Arzneimittel (z.B. Eutertuben, Mykoplasmenimpfstoff) überlassen.
    • Ordnungsgemäße Dokumentation des Arzneimitteleinsatzes.

4. Weiterbildung für Tierärzte und Landwirte

Schulungen und Weiterbildungsveranstaltungen werden von der Geschäftsstelle für beide Partner (Tierhalter und Tierärzte) angeboten und organisiert.
 
 
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